Sehr geehrter Herr Maier, Sie haben mit Ihrer Kritik an den Verkehrskonzepten der Grünen völlig recht, aber bezüglich zweier weiterer Aussagen in Ihrem Kommentar möchte ich Ihnen widersprechen: 1. Es gab und gibt einige politische Gruppierungen in Landshut, die stets für den Weiterbau der B15neu eingetreten sind, dies ist und war sicher nie ein Alleinstellungsmerkmal der BFL. Aber umso besser, wenn es hier, abgesehen von der Einstellung der Grünen und der ÖDP, einen Konsens der Vernunft gibt. 2. Selbstverständlich wäre die baldige Weiterführung der B15neu bis Geisenhausen und im weiteren Verlauf bis Rosenheim, die beste Variante, auch in überregionaler Hinsicht. Dennoch stellt der schnellstmögliche Weiterbau über die Isar, bis zur LA 14, eine kurzfristige realisierbare Entlastung vom drohenden Verkehrsinfarkt in der Konrad Adenauer Straße dar. Die FDP-Landshut hat diese Variante bereits im Landtagswahlkampf thematisiert und die letzte Woche im Bauauschuss präsentierten Zahlen des Verkehrsgutachtens bestätigten eindeutig die Machbarkeit und Sinnhaftigkeit des Vorschlags. Wieso würden dadurch die Bürger im Osten verhöhnt? Im Gegenteil, diese würden von der Anbindung profitieren und könnten dem Stau in der Konrad Adenauer Straße ausweichen. Die Zahlen sehen wie folgt aus: Durchschnittsverkehr heute K.A.Straße = 30.600 FZ - Zuwachs, bei Ende der B15neu in Essenbach 5.200 FZ (17% !) - Entlastung bei Führung der B15neu bis zur LA 14 = 5.500 FZ (also wäre der gesamte Zuwachs weg) - Belastung der LA 14 an der Anschlusstelle ca.10.000 FZ. diese verteilen sich aber statistisch betrachtet komplett im Osten und kommen nicht mehr am Kasernenknoten an (Verkehr nach Auloh, zur Hochschule, zur Messe, nach Schweinbach, Adlkofen etc.). Noch einmal, wir sind uns einig, dass die B15neu kommen muss und zwar in ganzer geplanter Länge - nur müssen wir den provisorischen Zwischenzustand mit Baustopp in Essenbach auf alle Fälle vermeiden, weil sonst der Verkehr in Landshut kollabiert. Freundliche Grüße Alexander Putz (FDP-Landshut) - gez. Alexander Putz

