
Dr. Andrej Matej, Ärztlicher Leiter der Palliativstation, (l.) und Manuela Sandl, Teamleitung Pflege, (r.) nahmen die Spende von Familie Hötzl in Empfang. - Foto: Daniela Lohmayer
Landshut - pm (09.03.2026) Noch immer verbinden große Teile der Gesellschaft Palliativstationen mit Trauer und Trübsal. Dabei bilden jene vielmehr Orte, an denen gemeinsame Erinnerungen und Stunden nochmals durchlebt oder neu geschaffen werden können. Die damit verbundene Betreuung und Begleitung durch das multiprofessionelle Team der Palliativstation an der LA-Regio Klinik Landshut-Achdorf erlebte auch Familie Hötzl während des zweieinhalbwöchigen Aufenthalts ihrer Ehefrau, Mutter und Großmutter Ottilie.
Im Rahmen dieser Zeit lernte Familie Hötzl das Team, deren Betreuung und die mannigfaltigen Angebote auf der Station 5C der Klinik Landshut-Achdorf enorm zu schätzen: „Wir waren sehr angetan und entschieden uns deshalb, zur Trauerfeier eine Spendenbox zugunsten der Palliativstation aufzustellen“, erläuterten Ehemann Johann Hötzl und Tochter Claudia Hötzl-Gruber stellvertretend. Dank der Flexibilität und individuellen Betreuung des Teams konnten beide in der letzten Woche des Weges ihrer Ottilie auch im Zimmer der Patientin übernachten und so weitere wertvolle gemeinsame Momente sammeln. Doch auch die Enkelkinder der Verstorbenen erfuhren bestmögliche Begleitung: Der Trostkoffer der Palliativstation schenkte ihnen Mut und Zuversicht und gab ihnen den Raum, ihre Erinnerungen mit Großmutter Ottilie aufzumalen, zu basteln und nachzuerzählen.
„Wir können uns keine bessere Betreuung vorstellen“, drückten die Angehörigen im Rahmen der nun erfolgten Spendenübergabe zugunsten des Fördervereins Palliativmedizin Landshut e.V. ihre tiefe Dankbarkeit aus. Für die Belange der Palliativstation der Klinik Landshut-Achdorf waren im Zuge der Trauerfeier, die im zu diesem Zeitpunkt verwunschen verschneiten Trauerwald Eremia in der Gemeinde Bruckberg stattgefunden und viele Angehörige, Freunde und Wegbegleiter von Ottilie Hötzl versammelt hatte, 1.000 Euro zusammengekommen. Auch dank dieser großzügigen Unterstützung kann der Förderverein auch weiterhin Therapien wie Musik-, Atem-, Aroma- oder Kunsttherapie, sowie den mittlerweile verstetigten Besuch von Therapiebegleithunden auf der Station finanzieren.

