
Landshut (29.11.2917) Drei weitere Bäume für das Nikolaviertel. Der 15. Baum des 100-Bäume-Programms der AG1 der Sozialen Stadt Nikola wurde von Stadtrat Lothar Reichwein gespendet (im Bild 3.v.re.) mit Gattin Gerlinde (4.v.re.). Wie der dem Nikolaviertel besonders verbundene CSU-Stadtrat versicherte, unterstütze er gerne das von Willi Forster (i.B. 3.v.li.). Sprecher der AG1, ins Leben gerufene 100-Bäume-Programm. Der runde Geburtstag des Stadrats sei außerdem ein guter Zeitpunkt für eine Baumspende von 500 €uro.
Im Bild ganz links Baudirektor Johannes Doll, ganz rechts 3. Bürgermeister Erwin Schneck, daneben SPD-Stadträtin Anja König, Vierter von links CSU-Stadtrat Willi Hess. - .Gepflanzt wurde eine stattliche Hopfenbuche an der Äußeren Regensburger Straße, kurz vor der Harlanderbrücke, die bis zu 20 Meter Höhe erreicht und eine breite dichte Krone entwickelt. Die Hopfenbuche ist eine robuste Buchenart, die im süddeutschen Raum im städtischen Grün als "Zukunftsbaum" gehandelt wird.
Baum 13, ein Gingko wurde auf der Grünfläche entlang der Schlachthofstraße, gegenüber vom Staatsarchiv gepflanzt. Die Bäume der Spender Familie Sturm, Mühlebach-Sturm (Vorsitzende Kreisgruppe Bund Naturschutz) standen bisher in ihrem eigenen Garten. Da der Sohn im Garten ein Haus baut, hätten die Bäume gefällt werden müssen. Inspiriert vom 100-Bäume-Programm startete die "Rettungsaktion" für die beiden Bäume unter tatkräftiger Mithilfe vom Stadtgartenamt unter der Regie von H. Schranner. Die Bäume konnten umgepflanzt werden und können nun im Nikolaviertel weiterwachsen. Baum 14, ebenfalls von Familie Sturm gespendet, ein Walnussbaum, wurde auf der Grünfläche an der Podewilsstraße gepflanzt. Familie Sturm spendete zusätzlich 200 € für die Pflanzkosten.
Willi Forster nutzte die Gelegenheit und erinnerte alle Verantwortlichen daran, dass die Bewohner der Städte mittlerweile immer stärker unter dem Klimawandel und der immer noch zunehmenden Verkehrsbelastung (an der Harlander-Kreuzung und der Podewilsstraße je bis zu knapp 30.000 Fahrzeuge täglich) leiden müssen. Auch an diesen sehr verkehrsreichsten Straßenabschnitten in Landshut wohnen viele Menschen und sind den Belastungen ausgesetzt.

Willi Forster fordert die Verantwortlichen der Stadt auf, sich für mehr Grün im Nikolaviertel und in der ganzen Stadt einzusetzen. Bei bisher baumlosen Straßenabschnitten (z.B. Schwestergasse und Teile der Stethaimerstraße) soll geprüft werden, ob eine Entsiegelung möglich ist, damit Grünflächen mit Baumstandorten geschaffen werden können. Forster erwähnte in diesem Zusammenhang einen interfraktionellen Stadtratsantrag bei dem die konsequente Umsetzung der geforderten Grünbepflanzung bei Arealen mit Bebauungsplänen gefordert wird. Gleichzeitig sei es wichtig, dass noch vorhandene Großbäume, die eine hohe Filterfunktion haben und äußerst wichtig für die Biodiversität sind, durch zukünftige Bebauungspläne geschützt werden, wie dies bereits bei einem Areal nördlich des Bismarckplatzes auf den Weg gebracht wurde. Der Stadtrat ist aufgefordert, für die dort befindlichen drei 25 Meter hohen und vitalen Blutbuchen und ein ebenso großer Gingko-Baum, dem von der Verwaltung ausgearbeiteten Bebauungsplan zuzustimmen. Die Flächenentsiegelung und die Erhaltung von wertvollen Grünflächen ist auch ein Ziel des Neuordnungskonzeptes der Sozialen Stadt Nikola und muss unbedingt konsequent weiterverfolgt werden.

