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Fall Stefanje Weinmayr: Wochenblatt nennt im Internetforum CSU-Neu-Stadträtin als Mitverfasserin von Leserbriefen (2010/2013)

Neu-Stadträtin Anke Humpeneder-Graf hat uns noch am Donnerstagabend darüber informiert, das wohl heute, Freitag, ihr Name vom Internetforum des Landshuter Wochenblatts als Mit-Verfasserin von zwei Leserbriefen (2010 und 2013), die von der Landshuter Zeitung veröffentlicht wurden, genannt werde. Die Stadträtin war ehemals Mitarbeiterin der Tageszeitung und ist dort noch Freie Mitarbeiterin insbesondere im Kulturbereich. Die beiden Leserbriefe hätten keine "strafrechtliche Relevanz" heißt es im Wochenblatt-Internetforum.

In dieser Sache sei sie schon am 25. Februar 2015 vernommen worden. Danach, so Anke  Humpeneder-Grtaf, habe sie nichts mehr in der Sache gehört. So habe sie auch bei der Vernehmung bestätigt, einem Herrn N. (ist der Rundschau namentlich bekannt) beim Abfassen eines Leserbriefs geholfen zu haben. Den gleichen Dienst habe sie der Leserbriefschreiberin Frau L. erwiesen. 

Als "unglaublichen Vorgang" empfindet jedoch Rechtsanwalt Dr. Krimmel im Internetbeitrag des Wochenblatts am Ende des Berichts eine Äußerung der Stadträtin bei ihrer Vernehmung (25.2.).  Dort habe sie "allen Enstes gegenüber der eigenen Berufskollegin Weinmayr die Vermutung aufgestellt, diese habe die anonymen Briefe (es waren ca 400 im Laufe de Jahre - Anm. d. Redaktion) selbst geschrieben, weil sie nach ihrer Beobachtung über ein übersteigertes Geltungsbedürfnis verfüge, sich gern im Mittelpunkt sehe und sich als Opfer darstellen möchte". Anmerkung der Rundschau-Redaktion: Um der Wahrheit die Ehre zu geben, diese Vemutung haben wir schon des öfteren von diversen Zeitgenossen und Beobachtern der Vorgänge um Stefanje Weinmayr gehört.

Anke Humpeneder-Graf legt ihrerseits Wert auf die Feststellung, dass die beiden Leserbriefe mit der "sogenannten Schmutzkampagne" gegen Stefanje Weinmayr nichts zu tun haben. Sie wollte auf die Meinung der beiden Leserbrief-Verfasser - eben Frau L. und Herr N. - keinen "Einfluß nehmen". Sie selbst habe "zu keiner Zeit Leserbriefe unter fremden Namen bei einer Zeitung eingereicht".

Fazit: Die große Schmutzkampagne ist mit keinem Jota aufgeklärt. Die beiden "strafrechtlich nicht relevanten" Leserbriefe  unter Formulierungshilfe von Anke Humpeneder-Graf sind ein relativ unbedeutender Nebenkriegsschauplatz. Doch die ca. 400 Schreiben an viele Adressaten sind immer noch ein ungelöstes Rätsel. Bekannt wurde zuletzt ein Brief an alle 44 Stadträte, der sich mit dem Lebenswandel von Stefanje Weinmayr befasste. Ein Teil der Stadträte hat diesen Brief sogar auf Bitten von Stadtdirektor Andreas Bohmayer ungeöffnet an die Stadt zurückgesendet. Doch der Inhalt war da längst Tagesgetuschel. /hs      

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