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Maximilian von Montgelas-Gymnasium: Erste Etappe der Generalsanierung fast geschafft. Landrat Dreier: Investieren 17,5 Mio. Euro. März 2019 fertig

generalssanierung eins

Planer und Kostensteuerer informierten die Lenkungsgruppe über den aktuellen Bau- und Kostenverlauf

turnhalle zweiAuch die Arbeiten in der Sporthalle gehen zügig voran

Vilsbiburg (07.12.2017) Erfreuliche Nachricht für Schülerinnen und Schüler des MMG in Vilsbiburg und deren Eltern: Ab kommender Woche können die sieben sanierten Klassenzimmer im zweiten Stock bezogen werden. Aber auch sonst hatten bei der letzten Sitzung der Lenkungsgruppe Architekt Stefan Hopfensperger und Projektsteuerer Marc Feil gute Nachrichten. Denn die umfangreichen Arbeiten liegen absolut im Zeit- und Kostenplan. Hopfensperger betonte in diesem Zusammenhang auch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der Schulfamilie für das große Verständnis und die Flexibilität. Für Schulleiter Dr. Bernhard Steininger ist das Ende des ersten Bauabschnittes „ein wichtiges Zeichen für Kollegium und Schülerschaft“.

Dass eine Sanierung in dieser Größenordnung nicht spur- und geräuschlos vorübergeht, ist klar. Doch laut Schulleiter Steininger halten sich die Beschwerden in Grenzen, Lehrer und Schüler haben die Baustelle mittlerweile akzeptiert. Dabei sei es wichtig, viel zu planen und zu koordinieren, um die Beeinträchtigungen für den laufenden Schulbetrieb möglichst klein zu halten. „Es ist wirklich eine Mammutaufgabe, parallel zu einer Großbaustelle den geregelten Schulbetrieb zu organisieren“, stellte Landrat Peter Dreier fest.

Hopfensperger und Feil gaben einen Überblick über den bisherigen Kostenverlauf. Zum jetzigen Zeitpunkt seien laut Projektsteuerer Feil 58 Prozent der Arbeiten vergeben, wobei die ursprüngliche Vergabesumme nur minimal überschritten wurde, sodass der Landrat in diesem Zusammenhang von einer „Punktlandung“ sprach. Die kürzlich vom Bauausschuss beschlossene Gebäude-Aufstockung im Zuge der Wiedereinführung des G9 skizzierten die Planer bei der Sitzung bereits vor. Derzeit wird noch untersucht, ob eine barrierefreie Erschließung der Erweiterung statisch möglich ist. Dabei müsste die bestehende Decke soweit ertüchtigt werden, um sie tragfähig gestalten zu können. So wäre es denkbar, die neuen Klassenzimmer stufenfrei zu erreichen, was eine Liftanlage für Rollstuhlfahrer überflüssig machen würde.

im klassenzimmer zwei

Die Mitglieder der Lenkungsgruppe machten sich ein Bild von den sanierten Klassenzimmern mit neuer Ausstattung.

Die Erweiterung ist für den dritten Bauabschnitt vorgesehen, der im Juli 2018 in Angriff genommen werden soll, die Fertigstellung ist für Ende Februar 2019 vorgesehen. Eine Kostenberechnung ergab eine Investitionssumme rund 2,75 Millionen Euro für die Aufstockung des bestehenden Gebäudeteiles. Wichtig ist dabei, die Aufstockung bereits während der Generalsanierung umzusetzen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden und nicht nach Abschluss der Generalsanierung noch einmal eine Baustelle beginnen zu müssen. Anhand dieser Planungen wurden die entsprechenden Unterlagen vorbereitet, um eine Unbedenklichkeits-Bescheinigung bei der Regierung von Niederbayern zu beantragen. Diese Bescheinigung ist nötig, um vorzeitig mit der Maßnahme beginnen zu können, zeitgleich aber keine Fördermittel zu verlieren.

Bei einer Begehung der Baustelle konnten sich die Mitglieder der Lenkungsgruppe selbst vom Baufortschritt überzeugen. Dabei zeigten sie sich begeistert von den Smartboards, die in den Klassenzimmern künftig Tafel, Beamer und Overhead-Projektor ersetzen, das Lüftergeräusch des Beamers entfällt dadurch. Vor allem die enorme Qualität und Auflösung des Bildes überzeugte die Kreisräte. Die überschaubaren Anschaffungskosten von 8.000 Euro pro Stück im Hinblick auf die lange Lebensdauer und dem niedrigen Energieverbrauch waren ausschlaggebende Argumente für die Investition. Nach und nach sollen alle Klassenzimmer mit den Smartboards ausgestattet werden. Im zweiten Stockwerk wurde ein Mehrzweckraum geschaffen, in dem aufgrund der flexiblen und auf pädagogische Standards angepassten Möblierung moderne Unterrichtsformen möglich sind. Außerdem wird er Schulberatung künftig ein Büro eingerichtet, da hierauf am MMG großer Wert gelegt wird.

Parallel zur Sanierung der Unterrichtsräume wird auch die bestehende Turnhalle wieder in Schuss gebracht. Trockenbau, Verputz und Estrich der Umkleideräume wurde bereits abgeschlossen, auch das gesamte Dach beider Hallenteile schon abgedichtet. Im Turnhallen-Inneren werden in Kürze der Schwingboden, im Anschluss die Prallwände und die Sportgeräte eingebaut. Voraussichtlich Ende März kommenden Jahres wird auch dieser Bauabschnitt abgeschlossen sein, sodass nach den Osterferien wieder der Sportunterricht stattfinden kann.

Bis Ende März 2019 sollen Generalsanierung und Erweiterung des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasiums abgeschlossen sein. Der Landkreis Landshut investiert insgesamt rund 17,5 Millionen Euro, um den Schulstandort in Vilsbiburg zu einem leistungsfähigen Bildungszentrum mit modernsten Standards auszubauen.

schultfeln zwei

Ein Smartboard ersetzt künftig Tafel, Beamer und Overhead-Projektor in den neuen Klassenzimmern. Sukzessive werden alle Klassenzimmer mit den neuen Geräten ausgestattet.

 

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