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Medizinische Versorgung für die ärmsten Menschen der Welt

Malawi 01

Das Zomba Central Hospital in Malawi und das Krankenhaus Landshut-Achdorf haben kürzlich einen Partnerschaftsvertrag geschlossen.

Landshut – pm (20.12.2019) Malawi ist eines der wirtschaftlich ärmsten Länder der Welt. Das Land ist nicht allein in der Lage, eine rudimentäre medizinische Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Zusätzlich hat es mit großen medizinischen Problemen zu kämpfen: So hat es unter anderem eine der höchsten Raten an Speiseröhrenkrebs weltweit.

Damit mehr Menschen Zugang zur medizinischen Versorgung erhalten, engagiert sich seit mehr als 20 Jahren der Verein Zomba Hospital Projekt e.V. in Malawi – darunter auch Dr. Jörg Felber, Leitender Oberarzt am Krankenhaus Landshut-Achdorf. Um den Erhalt und den Ausbau der dortigen Endoskopie zu unterstützen, haben das Zomba Central Hospital und das Krankenhaus Landshut-Achdorf kürzlich einen Partnerschafts-Vertrag geschlossen und dafür 50 000 Euro Entwicklungshilfe von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) erhalten.

„Das Zomba Central Hospital verfügt über 650 Betten und ist eines von vier Krankenhäusern der Maximalversorgung in Malawi“, berichtet Dr. Jörg Felber, Leitender Oberarzt in der Medizinischen Klinik II am Krankenhaus Landshut-Achdorf. „Etwa vier Millionen Menschen sind auf die medizinische Versorgung in diesem Krankenhaus angewiesen. So gut wie niemand kann sich eine private Versorgung leisten.“ Im Zomba Central Hospital gibt es aufgrund der wenigen finanziellen Mittel nur eine sehr einfache Ausstattung sowie wenige Ärzte und Pflegekräfte: Wer krank ist und Hilfe braucht, der muss warten.

Malawi 02

Leitender Oberarzt Dr. Jörg Felber (1.v.r.) und die Endoskopie-Schwester Erika Heinrichs (3.v.l.) vom Krankenhaus Landshut-Achdorf waren im Juni 2018 in Zomba.

Bereits 1997 wurde der Verein Zomba Hospital Projekts e.V. gegründet, um Geräte und medizinisches Material bereitzustellen, vor allem aber um medizinisches Personal vor Ort zu schulen, auszubilden und im Krankenhaus zu halten. Dr. Felber engagiert sich seit mehreren Jahren besonders für den Erhalt und Ausbau der Endoskopie-Abteilung im Zomba Central Hospital – und ist auch regelmäßig persönlich vor Ort. Durch Spendengelder konnten in den vergangenen Jahren das Gebäude der Endoskopie mit zwei Untersuchungsräumen sowie Plätze für die Vor- und Nachbehandlung gebaut werden. Die Mehrzahl der Untersuchungen wird nicht durch Ärzte, sondern durch sogenannte „Clinical Officers“ ausgeführt, die eine medizinische Ausbildung hatten und aufgrund des Ärztemangels die Arbeit übernehmen.

„Diese Endoskopie-Einheit ist für vier Millionen Menschen die einzige Möglichkeit, um Erkrankungen im Bereich von Magen und Darm festzustellen und in vielen Fällen behandeln zu können“, so Dr. Felber. Jährlich werden rund 400 Magenspiegelungen durchgeführt. „Bereits sehr junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren sind in Malawi von Speiseröhrenkrebs betroffen“, erklärt Dr. Felber. „Ohne Versorgung müssen diese Menschen verhungern, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, Nahrung zu schlucken.“ Damit sie trotz Tumor wieder schlucken und essen können, werden den Patienten endoskopisch Stents in die Speiseröhre implantiert – weitere Therapien zur Behandlung des Tumors gibt es in Malawi nicht.

Malawi 03Die Behandlungszimmer sind mit einfachen Mitteln ausgestattet.

„Mit Hilfe der Endoskopie könnten aber auch andere Erkrankungen erkannt und behandelt werden, beispielsweise das Stillen von Blutungen aus Magengeschwüren“, so Dr. Felber. Hauptziel ist die selbstständige Versorgung der eigenen Bevölkerung durch das einheimische medizinische Personal. Seine Hauptaufgabe sieht Dr. Felber darin, die Bedingungen zu schaffen, damit dies möglich wird und bleibt. Daher setzen sich Dr. Felber und seine Mitstreiter für die Anschaffung von Endoskopen, weiterem endoskopischen Equipment und eines Ultraschallgerätes sowie besonders auch für die Schulung der lokalen Mitarbeiter ein. Medizinisches Wissen, endoskopische Fertigkeiten und Kenntnisse zur Wartung und Reparatur der Geräte sollen vermittelt werden. „Mit dem Klinikparterschaften-Projekt zwischen dem Zomba Central Hospital und dem Krankenhaus Landshut-Achdorf kommen wir diesem Ziel ein großes Stück näher“, sagt Dr. Felber.

Um diese Aufgaben zu bewältigen, sind Dr. Felber und seine ärztlichen Kollegen, die bei regelmäßigen Besuchen direkt vor Ort die Endoskopie weiter aufbauen, auf medizinische Sachspenden sowie finanzielle Unterstützung angewiesen. Durch einen Partnerschaftsvertrag zwischen dem Zomba Central Hospital und dem Krankenhaus Landshut-Achdorf hat der Verein Zomba Hospital Projekts e.V. 50 000 Euro Entwicklungshilfe für die kommenden zwei Jahre erhalten – weitere Unterstützung in Form von Sach- oder Geldspenden wird dringend benötigt.

Spendenkonto des Zomba-Hospital-Projekt e.V.
IBAN: DE86830530300000080250
BIC-/SWIFT-Code: HELADEF1JEN

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