
Frank Schräder (Kreisvorsitzender und Kandidat), Jürgen Wachter (Stadtrat und OB-Kandidat) und Kirstin Sauter (Stadträtin und Kandidatin)
Landshut – pm (05.03.2026) Mit einem klaren Appell zum Endspurt hat die FDP Landshut bei ihrer Wahlkampfabschlussveranstaltung im Schloss Schönbrunn die letzte Phase des Kommunalwahlkampfs eingeläutet. Die stellvertretende Kreisvorsitzende und Stadträtin Kirstin Sauter betonte in ihrer Begrüßung, dass „Abschluss“ nicht das richtige Wort sei: „Endspurt trifft es besser.“
Sie rief alle Mitglieder und Unterstützer dazu auf, in den verbleibenden Tagen noch einmal alles für ein starkes liberales Ergebnis zu geben. Ziel sei es, wieder mindestens in Fraktionsstärke im Landshuter Stadtrat vertreten zu sein. „Wir geben noch mal alles, wir sind fit und wir haben richtig Lust, Landshut voranzubringen“, so Sauter vor den anwesenden Gästen.
In seiner Rede stellte OB-Kandidat Jürgen Wachter noch einmal die aus seiner Sicht drängendsten Themen für Landshut in den Mittelpunkt: bezahlbares Wohnen, Bildung, Wirtschaft, Klima, Innenstadt und Mobilität. Der rote Faden sei dabei eine Politik, die nicht nur verwaltet, sondern gestaltet – pragmatisch, lösungsorientiert und offen für Neues.
Beim Thema Wohnen forderte Wachter schnelleres und verlässlicheres Bauen, den Abbau bürokratischer Hürden sowie die Entwicklung neuer Baugebiete und qualitätsvoller Quartiere. „Wohnungsbau scheitert oft nicht am Willen, sondern an zu langsamen Verfahren“, so der OB-Kandidat.
Auch Bildung und Zusammenhalt seien zentrale Zukunftsfragen. Die FDP setze auf moderne Schulen, gut ausgestattete Kitas und Investitionen in die städtische Infrastruktur. Wachter verwies zudem auf die Bedeutung von Vereinen, Kultur und Sport für das gesellschaftliche Miteinander in der Stadt.
In der Wirtschaftspolitik sprach sich Wachter für eine echte Willkommenskultur für Unternehmen aus: mit klaren Ansprechpartnern, schnelleren Genehmigungen und ausreichend Gewerbeflächen. Steuererhöhungen lehnte er mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts ab. „Wer über zusätzliche Belastungen nachdenkt, braucht sich nicht zu wundern, wenn Investitionen woanders stattfinden.“
Beim Klimaschutz warb Wachter für einen realistischen und technologieoffenen Ansatz. Landshut müsse klimaresilienter werden – mit mehr Grünflächen, weniger Versiegelung und klugen Ideen, die im Alltag funktionieren. „Klimaschutz muss wirken – nicht nur gut klingen.“
Für die Innenstadt forderte er mehr Flexibilität, weniger bürokratische Hürden und eine gute Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln. Auch beim Thema Mobilität plädierte Wachter für einen pragmatischen Kurs statt ideologischer Debatten. „Die Menschen wollen pünktlich ankommen und nicht teil eines verkehrspolitischen Erziehungsprojekts werden.“
Mit diesen Schwerpunkten sieht er die FDP Landshut gut aufgestellt für den Endspurt im Kommunalwahlkampf.
Zum Abschluss dankte er allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern für ihren Einsatz an den Infoständen, bei Plakataktionen und Flyerverteilungen. „Was man uns sicher nicht vorwerfen kann, ist, dass wir nicht dafür gekämpft und alles gegeben haben“, sagte Wachter.

