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Regio-2030 für regional und ökologisch produzierte Lebensmittel

Regio2030

v. l.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Katrin Obermeier, Dorothee Trauzettel, Günther Putz, Margit Huber, Hildegard Zißler, und Benjamin Hepperle - Foto: Sabine Bäter

Mainkofen - pm (04.12.2025) Bis 2030 soll der Anteil von regional produzierten und Bio-Lebensmitteln jeweils mindestens 30 Prozent betragen. So beschloss es der Bezirksausschuss im Dezember 2019. Mittlerweile ist Zeit für eine Zwischenbilanz: In seiner jüngsten Sitzung erhielt das Gremium einen Überblick zum aktuellen Stand des Projekts Regio-2030.

Anhand von beispielhaften Zahlen von März/April 2025 legte die Arbeitsgruppe Regio-2030 dar, dass die Anteile von regional und ökologisch erzeugter Lebensmittel im Vergleich zum Vorjahr insgesamt leicht erhöht werden konnten.

Die Kantine des Agrarbildungszentrums Landshut-Schönbrunn (ABZ) konnte die Anteile von regional und bio stabil halten, berichtete Küchenleiterin Margit Huber. Sie verwies auf Herausforderungen wie begrenzte Lagerflächen und eine sehr heterogene Gästestruktur, die eine genaue Mengenplanung erschwert. Nach der aktuellen Analyse stammen 55 Prozent der eingesetzten Lebensmittel aus regionaler oder ökologischer Erzeugung. Davon entfallen 45 Prozent auf Produkte aus regionaler Herstellung.

Am Bezirksklinikum Mainkofen (BKM) stieg der Anteil regionaler Lebensmittel leicht. Küchenleiter Benjamin Hepperle berichtete von Umstellungen auf Bio bei Tiefkühlgemüse, Tiefkühlobst und Reis. Die Zusammenarbeit mit dem Projekt „Sauguad“ des Ferkelerzeugerrings Landshut werde fortgeführt und weiter ausgebaut. Verarbeitet wird dabei das Fleisch männlicher Jungschweine, die ohne Eingriffe wie Kastration aufwachsen. Insgesamt erreicht das BKM aktuell 42 Prozent Regional oder Bio, davon 38 Prozent aus regionaler Produktion.

Während es im Bereich der Bio-Lebensmittel beim ABZ und BKM noch Ausbaupotential gibt, übertrifft das Institut für Hören und Sprache (IfH) in Straubing die Bio-Quote mit 59 Prozent. Zudem wurde die Verpflegung am IfH bio-zertifiziert, so Hildegard Zißler, Verpflegungsleiterin am IfH. Insgesamt stammen 67 Prozent der am IfH verwendeten Lebensmittel aus regionaler oder biologischer Erzeugung.

Dorothee Trauzettel vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Leiterin Sachgebiet Gemeinschaftsverpflegung Niederbayern: „Die Kantinen des Bezirks sind Pioniere, da sie seit Verkündung des Bezirkstagsbeschlusses Einkaufsanalysen regelmäßig durchführen, die den monetären Anteil der Lebensmittelherkünfte abbilden. Die Zahlen sind belastbar.“ Einmalig sei es auch, dass der Bezirk Niederbayern für die Erreichung seiner ambitionierten Ziele finanzielle Mittel bereitgestellt habe. Alles andere als selbstverständlich sei zudem, dass in den Küchen des Bezirks frisch gekocht werde, denn vielen Kantinen setzen mittlerweile auf Catering-Verpflegung, was häufig zu Lasten der Qualität gehe.

Auch 2026 soll der Anteil von Bio- und Regionalprodukten weiter erhöht werden. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe waren sich einig, die Zusammenarbeit mit den Bezirkseinrichtungen, die Lebensmittel produzieren, weiter zu intensivieren. Dazu zählen der Lehr- und Beispielsbetrieb für Obstbau, der Fischereiliche Lehr- und Beispielsbetrieb Lindbergmühle, das Ökologische Lehrgut am ABZ und der Landwirtschaftliche Gutshof Mainkofen. Im kommenden Jahr soll eine erneute Einkaufsanalyse erfolgen.

Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich: „Bereits jetzt, nachdem gut die Hälfte der Projektdauer verstrichen ist, sind wir dem anvisierten Ziel von Regio-2030 vergleichsweise nah. Die gute Entwicklung ist auch dem Engagement unserer Küchenchefs zuzuschreiben, die sich den zahlreichen Herausforderungen stellen, um das Projekt voranzutreiben. Die Motivation für Regio-2030 bleibt es, Nachhaltigkeit zu fördern, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Landwirte der Region zu unterstützen – unserer Umwelt und den Menschen zuliebe.“

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