Landshut - pm ( 19.04.2026) Als vollen Erfolg verbuchen die Veranstalter das erste Landshuter Nauryz-Frühlingsfest. Trotz der gleichzeitigen Eröffnung der Landshuter Frühlingsdult war die Metis im Innen- und im Außenraum dicht gefüllt und die Essenstheke eng umlagert. Der köstlich-exotische Duft von Plov umwehte das Geviert zwischen Jägerwirt und Isar, wurde er doch im Freien im originalen Kessel zubereitet.
So original, wie auch die anderen Kulturgüter aus Zentralasien, die sich beim Frühlingsfest den internationalen Gästen präsentierten. Neben dem Essen waren das auch Musikinstrumente, Musik, Trachten, Teppiche und eine Teezeremonie aus Kasachstan, Kirgisien und Usbekistan. Es wurde ausgelassen gefeiert, wie in Kasachstan: „Erst essen wir, dann tanzen wir, immer abwechselnd“, erklärte eine Dame im traditionellen Gewand und holte auch interessierte Neulinge auf die Tanzfläche unter den Bögen der Metis.
Gekocht und gebacken hatten die vielen Ehrenamtlichen rund um Malika Naumova und die Bürgerstiftung Landshut. Naumova, Mitglied des Stiftungsrates der Bürgerstiftung, hatte die Idee, dieses Fest auch in Landshut zu feiern. Zusammen mit Anke Humpeneder-Graf von der Bürgerstiftung eröffnete sie das Fest, beide kamen in ihrer Tracht. „Um zu zeigen“, so Humpeneder-Graf, „dass wir, egal aus welcher Kultur wir kommen, hier in Deutschland in Vielfalt zusammenkommen können.“
Zu den Bildern (Fotos Bürgerstiftung):
Nauryz 1 + 2: Gute Laune, internationale Gäste, farbenfrohe Trachten und exotische
Köstlichkeiten gab es beim ersten Nauryz-Frühlingsfest in Landshut.
Nauryz 3: Auch einer zentralasiatischen Teezeremonie konnten die Besucher
beiwohnen.
Nauryz 4: Die verschiedenen Trachten bei der Begrüßung zeigten, dass man in
Landshut in Vielfalt zusammenkommen kann, egal aus welcher Kultur man kommt.

