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Ukrainekonflikt konfrontiert Automobilindustrie: Aiwanger und Dreier bei DRÄXLMAIER

Dreier Aiwanger Dräxlmaier Brandl

Von links Landrat Peter Dreier, Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger, Chairman Fritz Dräxlmaier sowie Vice-Chairman und CEO Stefan Brandl.

Vilsbiburg - pm (22.03.2022) Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger sowie der Landshuter Landrat Peter Dreier informierten sich bei der DRÄXLMAIER Group in Vilsbiburg über die aktuellen Herausforderungen der Automobilbranche. Wie Chairman Fritz Dräxlmaier sowie Vice-Chairman und CEO Stefan Brandl erläuterten, ist die DRÄXLMAIER Group weder in der Ukraine noch in Russland aktiv.

Die Produktionsunterbrechungen bei den deutschen Automobilherstellern aufgrund fehlender Teileversorgung, im speziellen Bordnetze, aus der Ukraine würden aber auch DRÄXLMAIER betreffen. Fahrzeuge, die nicht gebaut werden können, führen zu einem Lieferstopp bei allen betroffenen Lieferanten. „Wir versuchen unsere Kunden in der langfristigen Teileversorgung zu unterstützen und durch unsere osteuropäischen Standorte die bestehenden Versorgungsengpässe zu kompensieren“, so Fritz Dräxlmaier.

Die gesamtwirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs träfen DRÄXLMAIER ebenso unausweichlich wie die gesamte Industrie. „Wir befinden uns in einer Zeitwende mit extremen Auswirkungen aufgrund der Versorgungsengpässe in den gesamten Lieferketten sowie Auswirkungen auf Energieversorgungen und Energiepreise. Die Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen, die längerfristig ihre Spuren hinterlassen werden. Die Industrie befindet sich bereits im dritten Jahr im Krisenmodus – die katastrophalen Ursachen und deren Auswirkungen sind jedoch weitreichender und entziehen sich jeglicher Planungssicherheit“, so der Chairman.

Aiwanger: Niederbayern ist ein Zentrum der Automobilindustrie

„Niederbayern ist ein Zentrum der bayerischen Automobilindustrie mit bedeutenden Zulieferern wie DRÄXLMAIER. Gerade in diesen Tagen ist der enge und persönliche Kontakt mit den Unternehmen extrem wichtig“, betonte Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger. „Die Zuliefererbranche bekommt seit zwei Jahren praktisch keine Atempause für die notwendige Transformation. War es zunächst die Corona-Pandemie, die die Betriebe vor enorme Herausforderungen gestellt hat, ist es jetzt der russische Angriffskrieg auf die Ukraine.“ Ziel müsse es sein, die Resilienz des Wirtschaftsstandortes Schritt für Schritt zu erhöhen. „Spürbare Engpässe bei Rohmaterialien wie Nickel oder Palladium sind ein Signal für die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft. Die Preisexplosion bei Energie und Kraftstoffen zeigt die Notwendigkeit, bei den erneuerbaren Energien zuzulegen. Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft, Biomasse – wir müssen unser gesamtes Potenzial in Bayern noch umfassender aktivieren“, so das Plädoyer des Ministers.

Unterstützung für die Menschen in der Ukraine

Über die humanitäre Situation in der Ukraine äußersten sich Chairman Fritz Dräxlmaier sowie Vice-Chairman und CEO Stefan Brandl im Gespräch besorgt. „Wir betrachten die Entwicklungen in der Ukraine mit großer Sorge und hoffen auf eine schnelle friedliche Lösung. Wenngleich DRÄXLMAIER keinen Standort in der Ukraine betreibt, geht das Schicksal der Menschen dort der gesamten Belegschaft sehr nahe“, so Stefan Brandl.

Aus diesem Grund spendete das Unternehmen 100.000 Euro zugunsten der Menschen in der Ukraine. Darüber hinaus unterstützen die osteuropäischen DRÄXLMAIER Standorte zielgerichtet auf regionaler Ebene. So organisieren die Firmenstandorte in Polen, Rumänien und vor allem der Republik Moldau Direkthilfen für die Geflüchteten.

Erweiterung des Technologiezentrums schreitet voran

Neben der geopolitischen Entwicklung und ihren Folgen sprachen die Vertreter der DRÄXLMAIER Group mit Wirtschaftsminister Aiwanger auch über den großen technologischen Wandel der Automobilindustrie. Ein wesentlicher Trend hierbei ist die Elektromobilität. Schon heute ist DRÄXLMAIER Serienlieferant von Hochvolt-Batteriesystemen für reine E-Autos. Zudem erweitert der Zulieferer aktuell sein Technologiezentrum am Headquarter in Vilsbiburg. Auf über 15.000 Quadratmetern Fläche werden hochwertige Büroarbeitsplätze, moderne Büroflächen, Werkstattbereiche sowie Test- und Validierungsanlagen zur Qualifizierung von kompletten Hochvoltspeichersystemen entstehen. Diese kommen serienmäßig in Fahrzeugen mit rein elektrischen, hybriden Antrieben und auch mit Antrieben auf Brennstoffzellentechnologie sowie mit Wasserstoff zum Einsatz.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Landrat Peter Dreier zeigten sich beeindruckt von der stetigen Weiterentwicklung von Zukunftstechnologien in Richtung nachhaltiger Mobilität bei DRÄXLMAIER.

Infrastruktur als Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit

In diesem Zusammenhang betonten Fritz Dräxlmaier und Stefan Brandl, wie wichtig eine leistungsstarke Infrastruktur für die Unternehmen in der Region sei. Neben schnellem Internet und dem Ausbau des E-Auto-Ladenetzes zählten dazu auch ein zeitgemäßes Straßen- und Schienennetz. Chairman Fritz Dräxlmaier unterstrich, dass die B15 neu unbedingt entlang der raumgeordneten Trasse weitergebaut werden müsse. „Damit die Unternehmen in der Region auch künftig wettbewerbsfähig sind, müssen sie optimal angebunden sein“, so Fritz Dräxlmaier.

„Der Wirtschaftsstandort Landshut mit dem Aushängeschild DRÄXLMAIER ist auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Eines der wichtigsten Themen ist hierbei die B15 neu – für Pendler, aber vor allem für den Wirtschaftsstandort“, so Landrat Dreier.

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