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Strom aus Sonnenenergie: Der Teufel sitzt im Detail - Josef Ecker erklärt Bezirksvertretern wo die akuten Probleme liegen

Solarenergie Netzausbau Ecker pr

Josef Ecker (ganz re.) informierte Bezirksrätin Martina Hammerl (v. li) und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich wo aktuell die Probleme in Sachen Solarenergie liegen, mit dabei auch die Landwirte Florian und Franz Attenkofer, die auf ihrem Hof ebenfalls in Sonnenenergie investieren wollen. - Foto: Lang / Bezirk Niederbayern

Landshut - pm (19.07.2022) 80 Lastwagen voll mit Solarmodulen wird die Firma Elektro Ecker in den kommenden drei Monaten verbauen, wöchentlich kommen bis zu 70 Anfragen neu hinzu. „Wir hatten noch nie so viel Arbeit, aber haben vergleichsweise wenig Gewinn“, sagt der Geschäftsführer Josef Ecker, denn die Preise für die Module steigen ständig und das oft so kurzfristig, dass die Angebote bereits verschickt sind.

Doch das ist nur ein kleines Problem für die Firma, die an ihrem Standort in Salzdorf 40 eigene Mitarbeiter beschäftigt, zählt man die Subunternehmen hinzu, insgesamt 120. Im Gespräch mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl erklärte er, wo derzeit die größten Herausforderungen liegen. Den Kontakt hatte die Landwirtsfamilie Attenkofer hergestellt, die selbst in einen Solarpark investieren will, um das eigene Unternehmen zukunftssicherer aufzustellen.

Das Hauptproblem, so Ecker, seien die großen Stromtrassen. „Die sind voll und der Ausbau passiert längst nicht so schnell wie es nötig wäre, wenn man die Nachfrage nach Einspeisung von Solarstrom berücksichtigt.“ Hinzukomme, dass jeder, der eine Anlage errichte, zunächst eine Netzverträglichkeitsprüfung brauche. „Man fragt im Grunde den Versorger, wo man seinen Strom einspeisen darf. Es dauert ein halbes Jahr bis man eine Antwort bekommt. Und jede Anfrage hat dann wiederum für ein halbes Jahr Gültigkeit“, so der Geschäftsführer. Das bedeute, dass die Leitung teils auch deshalb voll sei, obwohl noch gar kein Strom fließe. „Natürlich gibt es überall auch solche Investoren, die auf Verdacht ihre Einspeisezusage verlängern, obwohl sie nie ein Baurecht für ihr Vorhaben bekommen werden. Sprich: Sie blockieren die Leitung für diejenigen, die tatsächlich bauen könnten.“ Dies führe dazu, dass letztlich nur 20 bis 30 Prozent der Bauwilligen tatsächlich ihr Projekt umsetzen könnten.

„Wir werden den rapiden Umstieg, den wir bei der Energieversorgung brauchen und wollen, nicht schaffen, wenn wir die Geschwindigkeit der Verfahren nicht erhöhen“, ist Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich überzeugt. Dass es in Sachen Netzausbau hakt, sei ihm bekannt. „Die langen Vorlaufzeiten, das fehlende Material sowie das Fehlen von genügend Personal verzögern den Bau der nötigen Umspannwerke und vielem weiteren, was nun dringend gebraucht wird“, bedauerte er und erkundigte sich nach weiteren Hemmschwellen, die das Vorwärtskommen blockierten.

Josef Ecker erklärte, dass jeder Solarpark, der ans Netz gehen wolle, ein gültiges „Anlagenzertifikat“ brauche. „In Deutschland gibt es aber nur zwanzig dieser Zertifizierer, es dauert ein Dreivierteljahr bis der eigene Antrag bearbeitet wird – für einen 7-Megawattpark haben wir im Vergleich eine Bauzeit von acht Wochen: Das versteht keiner mehr“, so Ecker. Während die Bayernwerk AG die endgültige, so gut wie sichere Zusage, abwarteten, seien andere Stromversorger hingegen pragmatischer und würden die Erlaubnis zur Einspeisung auch dann geben, wenn sie merken, dass der Prüfungsprozess am Laufen ist. Olaf Heinrich versprach, der Sache nachzugehen und bedankte sich für den Einblick hinter die Kulissen dieser „brisanten Zukunftsfragen“. „Wir brauchen die Informationen von den Menschen, die tagtäglich mit diesen Themen beschäftigt sind“, schloss sich Bezirksrätin Martina Hammerl dem Dank an. – ml –

 

 

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