Landshut – pm (19.06.2026) Aufgrund der geplanten Kürzungen bei Leistungen für die Inklusion von behinderten Menschen findet in Landshut am 4. Juli um 15 Uhr vor dem Rathaus eine Kundgebung für Inklusion statt. Einsparungen in diesem Bereich bedeuten für viele Menschen mit Behinderung weniger Teilhabe und Selbstständigkeit im täglichen Leben. Die Veranstaltung wird von Privatpersonen organisiert, die mit diesem Thema in ihrem Umfeld zu tun haben.
Unterstützt wird sie von zahlreichen Sozialverbänden, Sportvereinen und weiteren Gruppen, darunter die Caritas und die Lebenshilfe, die TGL, dem ETSV 09 und die Bananenflanke, der Stadtjugendring, die Stadtkirche und die Pfarrei St. Wolfgang sowie der Gewerkschaftsbund und weitere (siehe Plakat).
Es wird Redebeiträge geben von verschiedenen Menschen, die sich auf unterschiedliche Art für Teilhabe von behinderten Menschen und Inklusion engagieren oder selbst von möglichen Kürzungen betroffen sind.
„Die Umwelt muss sich an Behinderte anpassen, nicht umgekehrt“, sagt dazu Anneliese Keil, Initiatorin der Kundgebung. „Es müssen sich Denkmuster und Strukturen verändern, damit die Menschen mit ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen. Dafür braucht es politische Entscheidungen und finanzielle Mittel, um dies zu ermöglichen.“
Ziel der Veranstaltung ist es, die bevorstehenden Einschnitte bei der Unterstützung von Menschen mit Behinderung zu verhindern und sich für eine inklusive und solidarische Gesellschaft einzusetzen. Diese Teilhabe zu ermöglichen, ist kein Luxusprodukt, sondern unverzichtbarer Bestandteil einer gleichberechtigten Gesellschaft.
Alle Menschen, die dieses Anliegen teilen, sind bei der Kundgebung herzlich willkommen, egal ob mit oder ohne Behinderung.

