
Die Teilnehmer konnten auf Einladung von OB Dr. Thomas Haslinger (CSU, 12. vo. l.) und Dachaus Landrat Stefan Löwl (CSU, 10. v. r.) interessante Einblicke gewinnen. Darunter befanden sich u.a. ASP-Bezirksvorsitzender Tobias Höpfl (6. v. r.), ASP-Kreisvorsitzender Stephan Meindl (4. v. l.), ASP-Landesgeschäftsführer Michael Bayer (7. v. l.), Stadträtin Manuela Nemela (14. v. l.), ASP-Bezirksgeschäftsführer Julian Zehntner (4. v. r.) und der Leiter der JVA Straubing Marcus Hegele (13. v. l.).
Landshut - pm (23.09.2026) Wie können Städte und Gemeinden auf Krisen und außergewöhnliche Situationen vorbereitet werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik der CSU (ASP) bei einem Treffen in Landshut am Freitag vergangener Woche. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Projektgruppe zivil-militärische Zusammenarbeit / Gesamtverteidigung statt.
Geleitet wird die Projektgruppe von Dr. Thomas Haslinger (CSU), Oberbürgermeister der Stadt Landshut, und Stefan Löwl (CSU), Landrat des Landkreises Dachau.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die Strukturen und Abläufe der kommunalen Krisenvorsorge. Die Teilnehmer erhielten Einblicke darin, wie sich eine Kommune auf unterschiedliche Krisensituationen vorbereitet, welche Warnmechanismen zur Verfügung stehen und wie im Ernstfall die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen beteiligten Stellen funktioniert.
Dabei reicht das Spektrum möglicher Krisen von Naturkatastrophen und großflächigen Stromausfällen bis hin zu besonderen Lagen im Rahmen der Gesamtverteidigung. Gerade auf kommunaler Ebene kommt es darauf an, im Krisenfall schnell reagieren, die Bevölkerung informieren und die grundlegende Versorgung sicherstellen zu können. Ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge ist dabei die Fähigkeit der Kommune, Bürgerinnen und Bürger in einer Notlage zumindest vorübergehend zu unterstützen. Drei Mitarbeiter der Stadt Landshut stellten in Ihren eindrücklichen Beiträgen dar, wie sich die Stadt Landshut in diesem Bereich bisher aufgestellt hat und im kommunalen Vergleich weiterhin vorangeht.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass staatliche und kommunale Vorsorge allein nicht ausreicht. Auch die Eigenvorsorge der Bevölkerung ist ein wesentlicher Bestandteil einer widerstandsfähigen Gesellschaft. Bürgerinnen und Bürger sollten sich deshalb möglichst frühzeitig mit der eigenen Notfallvorsorge beschäftigen und für einen gewissen Zeitraum grundlegende Dinge wie Wasser, haltbare Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel, Licht und notwendige Kommunikationsmittel zu Hause vorhalten.
Die Veranstaltung machte damit deutlich: Resilienz beginnt nicht erst im Krisenfall. Sie entsteht durch Vorbereitung, klare Zuständigkeiten und funktionierende Abläufe. Eine leistungsfähige zivile Verteidigung braucht starke Kommunen und vorbereitete Bürgerinnen und Bürger.

