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Bayerischen Jungbauernschaft forden für den ländlichen Raum schnelleres Internet

BJB im Heimatministerium

Foto: Die Teilnehmer am Gespräch im Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat von links nach rechts: Simon Weisheit, Sebastian Schaller, Nina Meister, Staatssekretär Albert Füracker, Martin Baumgärtner

„Hier benötigt der ländliche Raum und vor allem die regionale Wirtschaft bessere Leitungen, damit Wirtschaft vor Ort bleiben kann und nicht genötigt ist in besser angebundene Regionen abzuwandern." Staatsekretär Füracker legte aus seiner Sicht die Anstrengungen und Aktivitäten des Freistaats Bayern dar, die zahlreiche finanzielle Mittel vorsehen, um in den nächsten Jahren beim Ausbau des Glasfasernetzes deutlich voranzukommen und somit die angestrebten gleichwertigen Lebensbedingungen in Stadt und Land herzustellen.

Das Arbeitskreismitglied Nina Meister fragte „Was können wir machen, um der demographischen Entwicklung, vor allem der Abwanderung in Teilen des Freistaats entgegen zu wirken?" Albert Füracker verknüpfte die Antwort zum einen mit der Thematik der sinkenden Geburtenrate und des damit einhergehenden regionalen Bevölkerungsrückgangs, zum anderen mit den fehlenden Arbeitsplätzen für höher Qualifizierte, die ebenfalls Abwanderung begünstigten. Als Aufgabe für die BJB gab er mit auf den Weg, dass es eine positive Öffentlichkeitsarbeit für die ländlichen Räume erfordert. Die ländlichen Räume haben viele Vorzüge, nur werden diese Vorteile zu oft zu wenig herausgestellt. Hierbei sind wir alle gefordert gemeinsam das Image zu verbessern.

„Als Bayerische Jungbauernschaft qualifizieren wir unsere Ehrenamtlichen, wir wirken mit an der Entwicklung der Gesellschaft, nur sehen wir an vielen Stellen auch verstärkte rechtliche und steuerliche Hürden für insbesondere junge Ehrenamtliche an der lokalen Struktur", formulierte Landesvorsitzender Martin Baumgärtner, und fordert damit mehr Anerkennung des Ehrenamts in der Gesellschaft. Staatssekretär Füracker konnte diese Problemstellungen nicht komplett verneinen, wies aber ebenso darauf hin, dass sein Haus verstärkt in die Öffentlichkeitsarbeit geht und Mitarbeiter des Hauses auch zu Infoveranstaltungen hinsichtlich Vereinsbesteuerung und Ehrenamt in die Regionen gehen, um den Dialog anzubieten.

Als Abschluss dieser ersten gelungenen Austauschrunde vereinbarten Staatssekretär Albert Füracker und die Vertreter der BJB auch künftig regelmäßig im Kontakt zu bleiben, um gemeinsam Themen des ländlichen Raumes zu diskutieren.

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