
Ein bewegender Abend zur Erinnerung an die Opfer der Nazi-Bücherverbrennungen – auch dieses Jahr erwarten die Gäste wieder Lesungen mit musikalischer Begleitung.- Foto. Willi Ascher
Landshut - pm (05.05.2026) Zum 16. Mal laden der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (Regionalgruppe Ostbayern), die Volkshochschule, die Museen der Stadt Landshut und die Stadtbücherei am Dienstag, 12. Mai,um 19 Uhr im Foyer des KOENIGmuseums (Am Prantlgarten 1) zur Lesung „Verbrannte Bücher – verbannte Dichter“ mit Musik ein.
Eine Veranstaltung zur Erinnerung an zahlreiche jüdische, sozialistische und liberale Autorinnen und Autoren, die ab Mai 1933 der barbarischen Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten zum Opfer fielen.
Viele der betroffenen Schriftsteller kamen in Konzentrationslagern oder auf der Flucht vor dem NS-Regime ums Leben. Andere verbrachten die Jahre des „Dritten Reiches“ im ausländischen Exil und gerieten dadurch im deutschsprachigen Raum oftmals in Vergessenheit. Um diese literarischen Stimmen und Werke und ihre Verfasser zu würdigen, haben die Veranstalter die Lesung erneut auf die Beine gestellt.
Nach der Begrüßung durch Benedikt Schramm und Edith Maria Ascher führt Moderatorin Sabine Pichler durch den Abend. Dr. Clemens Knobling liest aus Werken von Robert Musil, Karen Königsberger widmet sich Texten von Maria Leitner, Dietmar Grün stellt Arthur Holitscher vor und Dr. Doris Danzer präsentiert Bertolt Brecht „Faszination Boxen“. Die musikalische Begleitung übernehmen Stefan Amannsberger an der Gitarre sowie Richard Köll am Saxophon und an der Klarinette.
Der Eintritt von neun Euro ist bei Anmeldung oder an der Abendkasse zu entrichten. Schüler sowie Studenten haben freien Zutritt. Um telefonische Voranmeldung unter 0871 - 92 29 20 oder über die Kursbuchungsseite der Volkshochschule Landshut unter www.vhs-landshut.de wird gebeten.
Ein bewegender Abend zur Erinnerung an die Opfer der Nazi-Bücherverbrennungen – auch dieses Jahr erwarten die Gäste wieder Lesungen mit musikalischer Begleitung.- Foto willi Ascher

